Über uns

Maike Müller, Inhaberin, Seele von Café Kasbar

Der Klassiker

„Wie lange gibt es das Café Kasbar eigentlich schon?“, diese Frage höre ich gefühlt dreimal täglich. Es verwundert die Leute immer wieder, wenn ich antworte: seit 2005. „Wow! Schon so lange? Wie kommst du denn dazu ein arabisches Restaurant zu führen? Hast du arabische Wurzeln?“ Nein. Ich, Maike Müller, dessen Nachname wohl schon mehr als tausend Worte sagt, bin aus Norddeutschland und habe keine arabischen Wurzeln. Dennoch interessiere ich mich auf Grund vieler Reisen in orientalische Länder für die Vielfalt, die die Kulturen und besonders die Esskulturen dort bereithalten.

Die Entstehung

Machen wir eine kleine Reise in die Vergangenheit. 2005 reiste ein Freund von mir aus Marokko nach Deutschland. Er hat sich so wohl gefühlt und ihm gefiel das Land hier so gut, dass er sich dazu entschloss hierher auszuwandern. Er besaß bereits ein kleines Café in seiner Heimatstadt und hatte große Lust, auch in Deutschland, Menschen mit seinen orientalischen Köstlichkeiten zu verwöhnen. Da bat ich ihm an, mir alles zu zeigen und beizubringen. Sobald er dann eine Arbeitserlaubnis hätte, könnte er das Restaurant übernehmen.

Mein Freund zeigte mir also, wie sie in Marokko den Couscous kochen, Shish Taouk (Huhn) marinieren und die frischen Kräuter einsetzen. Er bekam allerdings relativ zeitnah eine gute Festanstellung. Dadurch stand ich nun mit meinen neuen Erkenntnissen und meinem wohl schon immer großen Interesse an gutem Essen alleine da. Da war der Moment wo ich mich trotzdem dazu entschloss ein Restaurant zu eröffnen. Einige Zeit später entstand das Café Kasbar. Ihr findet es in Duisburg Hochfeld, auf der Heerstraße. Hier liegt es in der Nähe des Bethesda-Krankenhauses in eine Kurve geschmiegt und fällt vielleicht erst auf den zweiten Blick auf.

2020, knapp 15 Jahre später, stehe ich immer noch hinter der Ladentheke. Weiterhin freue ich mich, wenn neue Gäste durch die Türe kommen und mich fragen, wieso ich ein orientalisches Café besitze.

Die diversen Gewürze und Aromen, welche einen betören und direkt in ihren Bann ziehen, wenn man arabisch kocht, sind einfach einzigartig! Seitdem ich das Kasbar eröffnet habe, koche ich überwiegend vegan. Einige unserer Pasten sind jedoch mit Joghurt und somit vegetarisch. Außerdem biete ich kleine Fleischbeilagen an. Vielleicht fragt Ihr Euch, wieso macht sie das überhaupt?

Jeder ist bei mir willkommen!“ (Maike Müller)

Meine Antwort darauf: Niemand soll bei mir ausgegrenzt werden! Wenn Gäste mit ihren besten Freunden, Arbeitskollegen oder ihrer Familie kommen, dann möchte ich, dass sich jeder bei mir wohl fühlt. Auch die Oma, die sich vielleicht noch nicht ganz mit dem Gedanken des strikten Veganismus anfreunden kann, soll auf unserer Speisekarte etwas finden. Etwas was ihr bekannt vorkommt, auch wenn es dann doch anders gewürzt ist, wie gedacht. Häufig gibt es Probleme bei der Wahl des Restaurants, wenn Veganer mit Menschen essen gehen, die Fleisch essen. Ich vereine alles und bei mir findet jeder etwas Leckeres.

Kasbar – Zum Wohlfühlen

Im Kasbar, meiner kleinen Oase, aus vielen unterschiedlichen gemütlichen Kissen, bunten Lampen und warmem Kerzenschein fühlt man gleich den orientalischen Spirit. Die leise melodische Hintergrundmusik trägt dazu bei sich in eine andere Welt fallen lassen zu können.

In unserem Hinterhof, wie man es aus Städten wie Marrakesch kennt, könnt Ihr ganz in Ruhe die arabisch-angehauchten Leckereien genießen. Weit weg vom Lärm der Hauptstraßen und Autoqualm, genießt Ihr auf dem Hof das leise Summen der Bienen, die sich an unserer bunten Pflanzenpracht erfreuen. Außerdem bieten wir alle Speisen auch zum Mitnehmen an, damit Ihr es Euch ebenfalls auf eurer eigenen Couch gemütlich machen könnt und diese zu einem kleinen Marrakesch machen könnt. Mitgebrachte Tupperdosen sind hier auch gerne gesehen.

Bereits 2014 hat die liebe Annette einen tollen Bericht über das Café Kasbar geschrieben. Hier könnt ihr mehr dazu lesen.

Kommt einfach vorbei und lernt mich und mein Essen kennen. Ich freue mich sehr auf Euch!

Eure Maike Müller